Warum spielt ein Kind?, Teil 1

von Dr. Claus Koch

 

Immer wieder sehen wir erstaunt und fast ehrfürchtig spielenden Kindern zu, egal welchen Alters. Was uns Erwachsene fasziniert sind die Spontaneität und die Selbstvergessenheit des kindlichen Spiels und wie Kinder dabei eine vielen Erwachsenen schon verlorengegangene Lebensfreude ausdrücken. Und dies geschieht sogar oft unabhängig von der Wirklichkeit, in der sie gerade aufwachsen. Wenn sie versuchen, in den Krisengebieten dieser Welt und Flüchtlingslagern ihrem Alltag wenigstens für eine kurze Zeit zu entfliehen. Häufig findet dann von uns Erwachsenen eine Idealisierung kindlichen Spiels statt, und wir vergessen zwischen den uns anrührenden Bildern das Elend, von dem die Kinder sich selbst (aber nicht uns!) ablenken wollen. Und trotzdem: auch diese Kinder spielen!

Im folgenden Beitrag geht es mir um die Klärung der grundsätzlichen Frage, warum Kinder überhaupt spielen. Ist es ihr, wie häufig betont wird, „angeborener Spieltrieb“ oder muss „Spielen“ erst gelernt werden. Was ist spielfördernd und was erstickt die Spiellust von Kindern? Und was ist die, etwas sperrig und eigentlich schon spielfeindlich ausgedrückt, Funktion kindlichen Spielens?

Ich werde in diesem Beitrag den vielen existierenden Spieltheorien keine weitere hinzufügen. Der Hinweis soll reichen, dass sich sämtliche Theorien darüber einig sind, dass das Spielen von herausragender Bedeutung für die Entwicklung von Kindern ist. Alle Kinder, ob Tier- oder Menschenkinder, versuchen zunächst im Spiel, ihre nähere Umgebung zu erforschen und daraus lernen sie, sich in der Welt mit ihren Annehmlichkeiten, Gefahren und Notwendigkeiten gleichsam spielerisch auseinanderzusetzen.

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Corona-Zeit: Folgen für Kinder – Erkennen und damit umgehen, Teil 5: Viel innere Bewegung, wenig äußere

 

 

 

 

von Dr. Udo Baer

Die Corona-Pandemie und deren gesellschaftliche Auswirkungen haben Folgen für Kinder jeden Alters. Für manche sind sie stärker, für andere schwächer – je nach den Vorerfahrungen der Kinder und deren Lebensbedingungen. Es ist wichtig, von diesen möglichen Folgen zu wissen, um damit kindgerecht umgehen zu können. Denn die Kinder sprechen die Folgen oft nicht aus. Die Zahl der Kinder, die angeben, dass sie psychisch belastet sind, steigt seit dem Frühjahr enorm, laut der Copsy-Studie des Hamburger Universitätsklinikums, auf 71 Prozent.

Diese Thesen sollen erste Hinweise geben.

Wenn Schule und Kitas oder sogar Spielplätze geschlossen sind, wenn Sportunterricht nicht stattfindet, dann hat das körperliche Auswirkungen. Im Corona-Lockdown haben viele Kinder viel an Gewicht zugelegt – zu wenig Bewegung, zu viele Snacks zwischendurch … Damit wächst oft die Scham für den eigenen Körper. Viel innere Bewegung, aber wenig motorische Bewegung kann sich auch in unkontrolliert-aggressivem Verhalten äußern, um den inneren Druck loszuwerden.

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Corona-Zeit: Folgen für Kinder – Erkennen und damit umgehen, Teil 4: Sehnsucht nach Eltern-freier Zeit

 

 

 

von Dr. Udo Baer

Die Corona-Pandemie und deren gesellschaftliche Auswirkungen haben Folgen für Kinder jeden Alters. Für manche sind sie stärker, für andere schwächer – je nach den Vorerfahrungen der Kinder und deren Lebensbedingungen. Es ist wichtig, von diesen möglichen Folgen zu wissen, um damit kindgerecht umgehen zu können. Denn die Kinder sprechen die Folgen oft nicht aus. Die Zahl der Kinder, die angeben, dass sie psychisch belastet sind, steigt seit dem Frühjahr enorm, laut der Copsy-Studie des Hamburger Universitätsklinikums, auf 71 Prozent.

Diese Thesen sollen erste Hinweise geben.

Durch Schul- und Kita-Schließungen müssen viele Kinder und Jugendliche viel mehr Zeit in der häuslichen Umgebung verbringen als früher. Das kann zu Spannungen führen, die sich in Verhaltensweisen gegenüber den Eltern äußert, die von diesen oft als Ablehnung und Zurückweisung erlebt werden. Das wiederum führt bei den Kindern und Jugendlichen oft zu Unverständnis und Rückzug in Computerwelten.

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Corona-Zeit: Folgen für Kinder – Erkennen und damit umgehen, Teil 3: Sprachlosigkeit

 

 

 von Dr. Udo Baer

Die Corona-Pandemie und deren gesellschaftliche Auswirkungen haben Folgen für Kinder jeden Alters. Für manche sind sie stärker, für andere schwächer – je nach den Vorerfahrungen der Kinder und deren Lebensbedingungen. Es ist wichtig, von diesen möglichen Folgen zu wissen, um damit kindgerecht umgehen zu können. Denn die Kinder sprechen die Folgen oft nicht aus. Die Zahl der Kinder, die angeben, dass sie psychisch belastet sind, steigt seit dem Frühjahr enorm, laut der Copsy-Studie des Hamburger Universitätsklinikums, auf 71 Prozent.

Diese Thesen sollen erste Hinweise geben.

Viele Kinder und Jugendliche haben keine Worte für ihre Ängste, Sorgen und Sehnsüchte. Viele Erwachsene auch nicht. Es wird zwar viel über Corona geredet, in der Presse, im Fernsehen, im Internet. Doch zu den damit verbundenen Gefühlen herrscht oft Sprachlosigkeit. COVID 19 verunsichert. Darauf reagieren viele Menschen mit Solidarität, andere mit Aggressivität, wieder andere mit Rückzug, einschließlich Verstummen. Diese allgemeine Sprachlosigkeit fördert das Verstummen mancher Kinder und Jugendlicher.

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Corona-Zeit: Folgen für Kinder – Erkennen und damit umgehen, Teil 2: Angstatmosphären

 

 

von Udo Baer

Die Corona-Pandemie und deren gesellschaftliche Auswirkungen haben Folgen für Kinder jeden Alters. Für manche sind sie stärker, für andere schwächer – je nach den Vorerfahrungen der Kinder und deren Lebensbedingungen. Es ist wichtig, von diesen möglichen Folgen zu wissen, um damit kindgerecht umgehen zu können. Denn die Kinder sprechen die Folgen oft nicht aus. Die Zahl der Kinder, die angeben, dass sie psychisch belastet sind, steigt seit dem Frühjahr enorm, laut der Copsy-Studie des Hamburger Universitätsklinikums, auf 71 Prozent.

Diese Thesen sollen erste Hinweise geben.

Coronafolge: Angstatmosphären

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Corona-Zeit: Folgen für Kinder – Erkennen und damit umgehen, Teil 1: Konkrete Ängste

 

von Udo Baer

Die Corona-Pandemie und deren gesellschaftliche Auswirkungen haben Folgen für Kinder jeden Alters. Für manche sind sie stärker, für andere schwächer – je nach den Vorerfahrungen der Kinder und deren Lebensbedingungen. Es ist wichtig, von diesen möglichen Folgen zu wissen, um damit kindgerecht umgehen zu können. Denn die Kinder sprechen die Folgen oft nicht aus. Die Zahl der Kinder, die angeben, dass sie psychisch belastet sind, steigt seit dem Frühjahr enorm, laut der Copsy-Studie des Hamburger Universitätsklinikums, auf 71 Prozent.

Diese Thesen sollen erste Hinweise geben.

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Traumatisierte Kinder sensibel begleiten, Teil 13: Was tun bei »seltsamen« Gefühlen traumatisierter Kinder? – Sehnsucht

von Dr. Udo Baer

Traumatische Erfahrungen bewirken in den Kindern, dass sie in all ihrem Erleben erschüttert sind. Dazu gehört auch ihr Gefühlsleben. Manche Gefühle verschwinden scheinbar, andere werden stärker, wieder andere verändern sich in ihren Inhalten und ihrem Ausdruck. Deswegen werde ich in den folgenden Abschnitten auf einige dieser Gefühle eingehen, die Veränderungen durch traumatische Erfahrungen beschreiben und Ihnen Hinweise geben, wie Sie damit umgehen können.

Wer durch eine traumatische Erfahrung »aus der Welt geworfen« oder in einen »Abgrund gestoßen« wurde, entwickelt oft eine Sehnsucht nach einer guten, heilen Welt. Diese Sehnsucht ist für Kinder überlebensnotwendig. Sie gibt ihnen Kraft und zeigt ihnen eine Überlebensperspektive.

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Stärken und aufrichten in Zeiten von Corona, Teil 4

 

 

„Udo Baer und die Teams der Zukunftswerkstatt therapie kreativ und des Instituts für soziale Innovationen“

Schmetterling

Schmetterlinge sind bunt und schön, sie flattern frei durch die Gärten und die Natur. Sie können gute Laune machen. Male dir ein paar eigene Fantasie-Schmetterlinge und schneide sie aus. Wenn du sie an einen dünnen Faden klebst, kannst du dir eine Schmetterlingsgirlande basteln und sie aus dem Fenster hinaushängen. Vielleicht bringt der Wind sie zum Fliegen.

 

Wunschblumen

Aus Butterbrottüten kannst du Wunschblumen machen. Bemale eine Butterbrottüte von allen Seiten in deinen Lieblingsfarben. Dann kannst du die Tüte so knittern und drehen, dass daraus eine Blüte wird, als Stengel kannst du einen dünnen Ast nehmen, den du grün anmalst. Beim Malen kannst du an das denken, was du dir wünschst. Wenn du mehrere Blumen machst, kannst du sie als Wunschblumenstrauß in eine Vase stellen.

 

Regenbogen der Wünsche

Der Regenbogen ist ein Symbol für Wünsche und Hoffnungen. In ihm sind alle Farben vorhanden. Male einen großen Regenbogen und schreibe in jeden Farbbogen, was du dir wünschst oder erhoffst. Klebe ihn in dein Fenster, dann können ihn auch andere Menschen sehen und sich an den Farben erfreuen.

Coronakrise und Schule. Unterschiedliche Erfahrungen aus Sicht der Kinder und Jugendlichen

Von Claus Koch

 

Im Folgenden geht es um die unterschiedlichen Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche in der Coronakrise mit Schulschließungen, Unterrichtsausfall und digitalem Lernen gemacht haben. Sozialer und familiärer Hintergrund, Wohnverhältnisse und die eigene Bindungsgeschichte spielen dabei eine wichtige Rolle. Hier wirkte die Krise wie ein Brennglas, das bislang zwar bekannte, aber immer noch zu wenig beachtete Strukturschwächen unserer Bildungspolitik zum Vorschein brachte. Im deutlich werden offensichtlicher Schwächen unserer Schulorganisation liegt aber auch eine große Chance, die gewonnenen Erkenntnisse jetzt produktiv zu nutzen.

Die unterschiedlichen Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen Weiter lesen

Das Kind als Virenschleuder – das Versagen unseres Bildungssystems und seiner Funktionäre – Ein Zwischenruf von Claus Koch

von Dr. Claus Koch

Wenn selbst die eher konservative Bildungsredakteurin Heike Schmoll in der FAZ die Lehrerverbände in ihrer Haltung in der Corona-Krise kritisiert, dann will das schon etwas heißen: Unter dem Titel „Weltfremde Lehrer“ schreibt sie:

„Dass in den Wortmeldungen der Lehrerverbände … nur noch die gesundheitlichen Bedenken eine Rolle spielen und die Sorge um die Schüler und deren Bildungsbiographien nicht einmal einer Erwähnung wert zu sein scheint, richtet einen Flurschaden an.“ Und weiter: „Es gibt diese Lehrer, die still ihre Arbeit tun, nicht klagen und sich selbst dann nicht zur Risikogruppe zählen, wenn sie die sechzig überschritten haben. Und es zeugt von Weltfremdheit, wenn Landesverbände nun so tun, als seien Lehrer die Einzigen, die länger mit vielen Menschen in geschlossenen Räumen zusammen sein müssten.“ Weiter lesen