Zehn Tipps für die therapeutische Arbeit mit Kinderbüchern: 7. Gedanke

Ein Kinderbuch besonderer Art ist „Als Mama noch ein braves Kind war“ von Valerie Larrondo und Claudine Desmarteau. Eine Mutter erzählt ihrer Tochter, wie brav sie war – die Bilder zeigen währenddessen das Gegenteil. Das Buch ist köstlich, regt zum Schmunzeln, nein: zum lauten Lachen an. Das allein ist oft schon heilsam. Weiter lesen

Zehn Tipps für die therapeutische Arbeit mit Kinderbüchern: 6. Gedanke

Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch haben das Buch „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ geschrieben bzw. gestaltet. Dieses Buch zeige ich, lese es vor und dann frage ich: Wer hat Ihnen auf den Kopf gemacht? Die meisten KlientInnen kennen sofort die Antwort, die anderen gehen mit mir und dem Maulwurf auf die Suche. Weiter lesen

Zehn Tipps für die therapeutische Arbeit mit Kinderbüchern: 3. Gedanke

Im Buch „Das Traumfresserchen“ von Michael Ende und Annegert Fuchshuber wird die Geschichte einer Prinzessin erzählt, die von lauter schlimmen Träumen gequält wird. Ihr Vater, der König, versucht alles, um seiner Tochter zu helfen. Er reist um die Welt, bis er schließlich ein Traumfresserchen findet, das sich von den schlechten Träumen der Prinzessin ernährt. Weiter lesen

Gastbeitrag von Jesper Juul: Gewalt und Radikalisierung vermeiden – eine Anleitung*

*Aus dem Schweizer Elternmagazin, mit freundlicher Genehmigung von Jesper Juul

Wie Aggression, Gewalt und potenzieller Radikalisierung in Kindergärten und Schulen vorgebeugt werden kann, erklärt der renommierte dänische Familientherapeut Jesper Juul in diesem Fachartikel für Experten. Ein exklusiver Beitrag, der auch Eltern wichtige Einblicke in eine hochaktuelle Thematik gibt.

Diese Anleitung beschreibt, wie und warum wir einen höheren Grad an Gewalt und Aggression in Kindergärten und Schulen erwarten können, die aus der ablehnenden europäischen Haltung gegenüber den Flüchtlingen resultiert, und wie wir mit dieser Situation  als Lehrer und Eltern umgehen können. Der Text illustriert die unterschiedlichen und doch  identischen Quellen von Aggression bei europäischen und geflüchteten Kindern und  Jugendlichen, und die Notwendigkeit neuer pädagogischer Ansätze. Mit dem Begriff  «Prävention», den ich hier benutze meine ich Primärprävention. Da es über den  Zusammenhang zwischen politischen und kulturellen Haltungen gegenüber Migranten und  Flüchtlingen und dem Auftreten von Aggression und Gewalt bei Kindern und Jugendlichen  keinerlei Forschungsergebnisse gibt, sind die in Folge beschriebenen Ansprüche und  Vorhersagen nicht evidenzbasiert, sondern erfahrungsbasiert. Weiter lesen

Zwischen Schuld und Sehnsucht: Was in Kindern und Jugendlichen chronisch erkrankter Eltern vorgeht – und was hilft

Als Melanie in meine therapeutische Prax is kam, fragte ich sie, wie es ihr ginge. Die Elfjährige zuckte mit den Schultern. Ich lud sie ein, die bereit stehenden Musikinstrumente auszuprobieren. Sie probier te die meisten aus, vom Klavier bis zur Ocean-Drum. Bei einer kleinen Zither blieb sie und wiederholte immer wieder einen Ton, einen einzigen Ton. Erst in mittlerer Lautstärke, dann immer leise werdend, schließlich kaum hörbar … „Was hörst du?“, fragte ich. „Mich … Ich bin kaum noch da.“ Weiter lesen

Schulangst und Schulphobie

Die Angst vor der Schule kann verschiedene Ursachen haben, die häufig nichts mit der Institution an sich zu tun haben. Welche Gründe es für das ängstliche Schulverweigern gibt, was die Unterschiede zwischen Schulangst und Schulphobie sind und was Eltern und Lehrkräfte tun können, erläutern Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Dr. Hans Hopf sowie Diplom-Pädagoge Dr. Udo Baer.

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